Der kleine Kosmos des Alltags nimmt in Max Sessners Texten heimlich, still und leise die Dimensionen eines ganzen Universums an.

Matthias Zwarg, Freie Presse


Max Sessner ist ein deutscher Lyriker. Ist aber Quatsch. Max Sessner ist nicht ein, er ist der deutsche Lyriker. Finde ich jedenfalls. Für mich ist er der beste.

Bert Strebe


Lese-Momente des Wiedererkennens (…) ein Buch mit ungemein stimmungsdichten Wortgemälden.

Helmut Haberkamm, Nürnberger Nachrichten


Man spürt in den knapp 90 Gedichten, dass hier ein lyrisches Ich sich von Situationen, von Beobachtungen und immer wieder von der Natur ansprechen lässt und sich dieses Ich sehend mit der Welt und dem Leben auseinandersetzt. Das geschieht nachdenklich, behutsam und immer mit einem Hauch von Wehmut.

(Richard Mayr, Augsburger Allgemeine)


Es ist so, als würden sich die einzelnen Gedichte an der Hand nehmen und eine einzige, immer längere Kette bilden. Es sind stets die einfachen Dinge, die Max Sessner benennt: ein Haus, ein Tisch, eine Wiese, ein See etc. Es geht um die Bau­steine einer Welt, die uns von der Kindheit bis in den Tod beglei­ten: all­tägliche Dinge in all­täg­lichen Situa­tionen, und jeder Moment ist in sich immer beides: Trauer und Trost, Schön­heit und Ver­gäng­lich­keit, Liebe und Verlust.

Frank Schmitter, Poetenladen


Nie habe ich in Gedichten mehr Leben auf engstem Raum erfahren, nie unaufdringlicher, nie gelassener, wie aus dem Nichts kommend.

Andreas Altmann, Sächsische Zeitung


Am Ende sind wir was wir sehen«: Max Sessners Gedichte wissen, wie wichtig Bilder sind – nicht nur, weil es Gedichte sind und Gedichte traditionellerweise mit Bildern operieren, sondern weil die Bilder das einzige sind, was übrigbleiben wird. Nämlich wenn es ihnen gelingt, sich einzubrennen in unser Gedächtnis

Droschl-Verlag


Max Sessners Gedichte berühren mich zutiefst. Über all seinen Zeilen liegt die Musik der Einsamkeit, geboren aus der Vereinzelung des Menschen angesichts des für ihn und nur für ihn selbst bestimmten Endes. Dass man beim Lesen seiner Gedichte dennoch nicht in den Abgrund der Depression fällt, liegt einerseits an der Form: Federleicht schweben die Gedichte, man könnte sie auch ohne Zeilenumbruch als Prosa-Geschichten lesen, aber durch die Umbrüche entsteht ein ganz eigener Sound, manchmal bewusst verwirrend, manchmal einfach mitreißend.

Markus Orths


Liest man nur „zu lauschen haben die Augen“, hat man es mit einer produktiven Synthese zweier antithetischen Möglichkeiten zu tun, in der die Fixierung auf nur einen der Sinne aufgehoben wird. Man darf diese Zeile zur Poetologie Sessners erheben. Zweifelsohne haben Sessners Gedichtsblöcke eher etwas Lauschendes als Ausstrahlung, aber sie nehmen den Aufmerksamen auf und ziehen ihn in ihren Bann (...) Nach dem letzten Gedicht, das den Titel Dinge trägt, wünscht man sich, dass Max Sessners Dichtung aufzuhören, aufzuhorchen, nicht aufhört.

Alexandru Bulucz
zu "Warum gerade heute" 
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Und Max Sessner muss man unbedingt und dringend lesen, wenn man Literatur liebt! Seine Gedichte gehen unter die Haut, auch die beiden Bücher im Droschl Verlag: Unvergessene Bilder!

Markus Orths